Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde
Klinken - Garwitz - Frauenmark - Grebbin


Liebe Leserinnen und Leser,
ihnen ist sicher auch aufgefallen, dass über unsere Kirchgemeinde in der SVZ recht oft etwas geschrieben wird. Darüber können wir uns freuen, denn es sind immer gute Nachrichten. Wenn wir eine große Aktion durchführen wie Einweihungen oder Veranstaltungen, dann lassen wir gerne darüber berichten. Und so ein Artikel ist dann wie ein schöner Abschluss einer Sache.
Aber viele gute Dinge geschehen in der Gemeinde ganz einfach im Stillen und sind es auch wert, dass man darüber etwas erfährt. Ich denke da an eine liebevolle Grabgestaltung in Grebbin. Hans Eike Müller und Julia Ginsbach haben dem Grab von Peter Nelius ein Kreuz geschenkt und Conny Dittrich kümmert sich seit Jahren um die Grabbepflanzung- und das alles ohne Geld und große Worte. Ich denke an die Gemeindevertretung Grebbin, die uns die Rasenmahd auf dem Friedhof abgenommen hat, an die Feuerwehr in Raduhn, und auch an die in Garwitz, die unser Bruchholz beseitigt haben. Die beschädigte Kirchhofmauer in Raduhn ist plötzlich wieder fein säuberlich aufgeschichtet. Die Klinkener Konfirmanden haben in den Ferien beim Hecken ausholzen auf dem Pfarrhof geholfen. Kleine und große Reparaturen an Technik und Einrichtungen geschehen ohne Rechnung, wir dürfen Räume der kommunalen Gemeinde unentgeltlich nutzen, Spenden helfen uns, Gemeindebriefe werden mit dem Computer gestaltet und werden von vielen Austrägern zu den Lesern gebracht. Es werden Fenster geputzt und unzählige Kuchen gebacken, Einladungen und Faltblätter werden gestaltet und und und…
Es würde eine lange Liste werden, wollte ich alles nennen, doch dann hätte ich Sorge, am Ende etwas dabei vergessen zu haben und das wäre bedauerlich. So will ich mich im Namen des Kirchgemeinderates für alle stillen und hilfreichen Dienste in unserer Gemeinschaft auf diesem Wege bedanken. In diesem Monat September darf ich auf nunmehr 10 Jahre Amtszeit in Klinken zurück blicken. Darum möchte ich diese Gelegenheit auch dafür nutzen, mich ganz persönlich zu bedanken für alle Hilfe, für alle Umsicht und auch Nachsicht, die ich in dieser Gemeinde erleben durfte. Wenn wir im Oktober unser zentrales Erntedankfest in Severin feiern werden, dann gehören diese guten Erfahrungen zum schönsten Dank, den ich zum Altar bringen darf.
Ich wünsche uns allen, dass wir im Geist des guten Miteinanders bleiben, dass wir den Segen erkennen, den Gott in unsere Gemeinschaft hineinwebt und wir für alle großen und kleinen Wohltaten ein dankbares Herz behalten. Eine glückliche goldene Herbstzeit mit Lust am Staunen über die Sinfonie der Farben. Und für den Winter viel innere Wärme, Behaglichkeit zusammen mit lieben Menschen und Zeit zum Lauschen nach Innen, das wünscht Ihnen ganz herzlich
Ihre Pastorin Gudrun Doege-Klein